Sie haben eine Immobilie gefunden, der Kaufpreis passt und der Verkäufer wartet auf eine Entscheidung. Jetzt kommt es darauf an, die Finanzierung möglichst schnell auf den Weg zu bringen. Schon ein fehlendes Dokument, eine falsche Angabe in der Selbstauskunft oder ein neu aufgenommener Kredit kann den Ablauf verzögern.
Wir haben mit Dominik Burchert von der BKS Finanzkonzept darüber gesprochen, wie eine Baufinanzierung abläuft, welche Unterlagen Banken benötigen und was Käufer während der Prüfung beachten sollten.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Eine Baufinanzierung beginnt idealerweise nicht erst, wenn Sie Ihre Wunschimmobilie gefunden haben. Wer Unterlagen und finanzielle Eckdaten vorbereitet, kann später deutlich schneller reagieren.
- Vom Erstgespräch bis zur Finanzierungszusage dauert es in gut vorbereiteten Fällen etwa zwei Wochen. Im normalen Ablauf sind häufig rund vier Wochen realistisch.
- Die größten Verzögerungen entstehen oft durch fehlende Objektunterlagen – etwa Bauakten, Grundbuchauszüge oder Flurkarten.
- Eine Finanzierungsbestätigung ist noch keine verbindliche Zusage für das konkrete Objekt.
- Zwischen der Beurkundung des Kaufvertrags und der ersten Auszahlung sollten Käufer ungefähr sechs Wochen einplanen.
Wie läuft eine Baufinanzierung ab?
Der Ablauf einer Baufinanzierung lässt sich in mehrere Schritte unterteilen:
1. finanziellen Rahmen klären und Unterlagen vorbereiten
2. Immobilie finden und Objektunterlagen zusammentragen
3. Finanzierungskonzept erstellen und passende Bank auswählen
4. Antrag mit allen Unterlagen bei der Bank einreichen
5. auf die Kreditentscheidung warten und Rückfragen beantworten
6. Darlehensvertrag unterschreiben
7. Kaufvertrag beurkunden und Auszahlungsvoraussetzungen erfüllen
8. Auszahlung des Darlehens abwarten
Wie lange der gesamte Prozess dauert, hängt vor allem davon ab, wie vollständig die Unterlagen sind, wie komplex das Vorhaben ist und wie schnell die ausgewählte Bank arbeitet.
Was Sie vor der Immobiliensuche vorbereiten sollten
Wer erst beim Besichtigungstermin beginnt, seine Finanzierung zu organisieren, verliert im Zweifel wertvolle Zeit. Einige Unterlagen können Sie bereits vorbereiten, bevor Sie ein konkretes Haus oder eine Wohnung gefunden haben.
Dazu gehören insbesondere:
– Gehaltsabrechnungen der vergangenen Monate
– Kontoauszüge oder Nachweise über vorhandenes Eigenkapital
– Personalausweis oder Reisepass
– aktuelle Renteninformationen
– Nachweise über bestehende Kredite und andere Verbindlichkeiten
– Steuerunterlagen, sofern sie für die Finanzierung benötigt werden
– eine Übersicht über Einnahmen und monatliche Ausgaben
Auch die Selbstauskunft sollten Sie sorgfältig und vollständig ausfüllen. Dabei geht es nicht nur um das vorhandene Eigenkapital. Die Bank oder der Finanzierungsvermittler benötigt ein möglichst vollständiges Bild Ihrer finanziellen Situation.
Welche Unterlagen braucht die Bank für die Baufinanzierung?
Die Bank prüft nicht nur die Kreditwürdigkeit der Käufer, sondern auch die Immobilie. Deshalb werden zwei Gruppen von Unterlagen benötigt: persönliche Bonitätsunterlagen und Objektunterlagen.
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Mehr InformationenPersönliche Unterlagen
Typische Bonitätsunterlagen sind:
– Gehaltsabrechnungen
– Kontoauszüge
– Nachweise über Eigenkapital
– Renteninformationen
– Steuerbescheide oder Steuererklärungen bei Selbstständigen
– Selbstauskunft
– Schufa-Auskunft oder Zustimmung zur Abfrage
– Unterlagen zu bestehenden Darlehen und sonstigen Zahlungsverpflichtungen
Wichtig ist, alle Verbindlichkeiten anzugeben – auch solche, die im Alltag nicht wie ein klassischer Kredit wirken. Dazu können beispielsweise Ratenkäufe, eine Null-Prozent-Finanzierung, ein Rahmenkredit, ein überzogenes Kreditkartenkonto oder ein Privatdarlehen innerhalb der Familie gehören.
Auch ein Arbeitgeberdarlehen oder eine bestehende Beteiligung an einer anderen Immobilie kann für die Haushaltsrechnung relevant sein. Eine unvollständige Selbstauskunft führt nicht automatisch zur Ablehnung. Sie kann aber später zu Rückfragen und Verzögerungen führen.
Unterlagen zur Immobilie
Je nach Objekt benötigt die Bank unter anderem:
– Exposé
– Kaufvertragsentwurf oder Angaben zum Kaufpreis
– aktuellen Grundbuchauszug
– Flurkarte oder Lageplan
– Wohnflächenberechnung
– Grundrisse
– Baubeschreibung
– Energieausweis
– Teilungserklärung bei einer Eigentumswohnung
– Bauakte oder Nachweise über durchgeführte Sanierungen
– Nachweise zu bestehenden Belastungen oder Rechten
Bei älteren Immobilien können diese Unterlagen schwerer zu beschaffen sein. Bauakten liegen möglicherweise bei der Gemeinde, alte Urkunden müssen unter Umständen über ein Archiv angefordert werden. Ein aktueller Grundbuchauszug darf bei vielen Banken zudem nicht zu alt sein; häufig wird ein Auszug verlangt, der nicht älter als etwa drei Monate ist.
Was passiert, wenn eine Immobilie gefunden ist?
Sobald Sie ein konkretes Objekt kaufen möchten, sollten Sie die Finanzierung nicht aufschieben. Im ersten Schritt werden die wichtigsten Daten aufgenommen: Kaufpreis, Wohnfläche, Baujahr, Lage, Zustand, geplante Modernisierungen und vorhandenes Eigenkapital.
Danach erhalten Sie in der Regel eine Selbstauskunft und eine individuelle Unterlagenliste. Auf dieser Grundlage lässt sich prüfen, welche Finanzierung grundsätzlich möglich ist und welche Bank zu Ihrem Vorhaben passen könnte.
Je früher die Unterlagen vollständig vorliegen, desto eher können Käufer ihren finanziellen Spielraum einschätzen. Das hilft auch bei der Besichtigung: Sie wissen besser, bis zu welchem Preis die Immobilie finanzierbar ist und ob zusätzliche Kosten für Sanierungen berücksichtigt werden müssen.
Wie lange dauert eine Finanzierungszusage?
Die Dauer einer Finanzierungszusage hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die Vorbereitung, die Vollständigkeit der Unterlagen, die Prüfung des Objekts und die Bearbeitungszeit der Bank.
Die Vorbereitung kann bei einem gut organisierten Fall an einem Tag abgeschlossen sein. Anschließend benötigt die Bank je nach Auslastung und Komplexität häufig mehrere Werktage für die Prüfung.
Dominik Burchert beschreibt den Unterschied zwischen einem schnellen und einem normalen Ablauf so:
„Wenn wir es auf die Tube drücken, können wir innerhalb von zwei Wochen vom Erstgespräch bis zur richtigen Zusage kommen. Im Normalfall sind wir aber meistens so im Bereich von vier Wochen unterwegs."
Dominik Burchert Geschäftsführer BKS Finanzkonzept GmbH
Diese Zeitangaben sind keine Garantie für jeden Einzelfall. Eine einfache Eigentumswohnung mit vollständigen Unterlagen kann schneller geprüft werden als ein älteres Einfamilienhaus mit fehlenden Bauakten, komplizierten Eigentumsverhältnissen oder umfangreichem Sanierungsbedarf.
Warum sich die Baufinanzierung häufig verzögert
In vielen Fällen fehlen nicht die persönlichen Unterlagen der Käufer, sondern wichtige Informationen zur Immobilie. Das kann besonders bei älteren Häusern zum Problem werden.
Typische Ursachen für Verzögerungen sind:
– ein veralteter oder fehlender Grundbuchauszug
– fehlende Bauakte
– nicht auffindbare Grundrisse oder Wohnflächenberechnungen
– unklare Eigentumsverhältnisse
– eingetragene Rechte oder Belastungen
– fehlende Nachweise über Umbauten und Sanierungen
– ein Kaufpreis, der deutlich über dem von der Bank ermittelten Objektwert liegt
Eigentlich ist es Aufgabe der Verkäufer, die für den Verkauf erforderlichen Objektunterlagen bereitzustellen. In der Praxis sind die Unterlagen jedoch nicht immer vollständig. Käufer sollten deshalb früh nachfragen, welche Dokumente vorhanden sind und was noch beschafft werden muss.
Warum der Objektwert für die Finanzierung wichtig ist
Die Bank betrachtet eine Immobilie nicht nur emotional, sondern als Sicherheit für das Darlehen. Deshalb wird geprüft, welchen Wert das Objekt aus Sicht der Bank tatsächlich hat.
Gerade bei älteren Immobilien können notwendige energetische Sanierungen oder ein größerer Instandhaltungsstau den Wert beeinflussen. Wenn ein Haus für 500.000 Euro angeboten wird, die Bank den nachhaltigen Wert aber nur bei 400.000 Euro sieht, kann eine Finanzierungslücke entstehen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass die Bank den Antrag ablehnt. Möglich sind jedoch ein höherer Eigenkapitalbedarf, ein geringerer Finanzierungsbetrag oder schlechtere Konditionen. In manchen Fällen kann auch eine Nachverhandlung mit dem Verkäufer sinnvoll sein.
Dominik Burchert erklärt, warum eine gute Bonität allein nicht genügt:
„Eine Bonität kann hervorragend sein, also eine A plus plus plus Bonität. Wenn das Objekt Mist ist oder vielleicht ein paar harte Gründe hat, hart im Sinne von potenziellen Ablehnungsgründen für eine spezielle Bank, da können wir trotzdem nichts regeln."
Dominik Burchert Geschäftsführer BKS Finanzkonzept GmbH
Was Sie in der Selbstauskunft richtig machen sollten
Die Selbstauskunft ist eine wichtige Grundlage für das Finanzierungskonzept. Fehler entstehen dabei häufig nicht, weil Käufer absichtlich falsche Angaben machen, sondern weil sie bestimmte Verpflichtungen vergessen oder ihr Einkommen anders verstehen als die Bank.
Bei schwankendem Einkommen kann beispielsweise entscheidend sein, welche Monate die Bank für ihre Berechnung heranzieht. Schichtzulagen, variable Gehaltsbestandteile oder schwächere Monate können die Haushaltsrechnung beeinflussen.
Füllen Sie die Selbstauskunft deshalb vollständig aus und fragen Sie nach, wenn ein Begriff unklar ist. Auch kleinere Ratenkäufe oder private Darlehen sollten Sie offen angeben. Je besser die Informationsgrundlage ist, desto eher lassen sich mögliche Probleme vor der Antragstellung klären.
Diese Fehler gefährden Ihre Finanzierungszusage
Wenn der Antrag bei der Bank liegt, können Käufer nicht einfach alle weiteren Schritte beeinflussen. Sie sollten aber erreichbar und handlungsfähig bleiben.
Banken können während der Prüfung zusätzliche Unterlagen oder eine Unterschrift nachfordern. Wer in dieser Phase verreist, sollte deshalb sicherstellen, dass er wichtige Dokumente kurzfristig einreichen kann.
Außerdem sollten Käufer während der Prüfung möglichst keine neuen finanziellen Verpflichtungen eingehen. Ein Autokredit, ein Leasingvertrag oder ein weiterer Ratenkauf kann der Schufa gemeldet werden. Bei längeren Bearbeitungszeiten kann die Bank die Bonität erneut prüfen. Eine neue monatliche Belastung kann dann die Haushaltsrechnung verändern.
Auch ein Jobwechsel oder der Beginn einer Elternzeit sollte mit dem Finanzierungsberater besprochen werden. Ob und wie stark sich eine Veränderung auswirkt, hängt vom Einzelfall und den Vorgaben der Bank ab.
Finanzierungsbestätigung, Zusage und Darlehensvertrag: Was ist der Unterschied?
Diese drei Begriffe werden häufig verwechselt, bezeichnen aber unterschiedliche Stufen im Ablauf der Baufinanzierung.
Finanzierungsbestätigung
Eine Finanzierungsbestätigung gibt meist eine erste Einschätzung, dass die Finanzierung bis zu einem bestimmten Betrag grundsätzlich möglich erscheint. Sie wird häufig gegenüber Maklern oder Verkäufern genutzt.
Zu diesem Zeitpunkt ist das konkrete Objekt oft noch nicht vollständig geprüft. Eine Finanzierungsbestätigung ist deshalb keine Garantie dafür, dass die Bank den späteren Kauf tatsächlich finanziert.
Finanzierungszusage
Bei einer Finanzierungszusage hat die Bank die persönlichen Voraussetzungen und in der Regel auch die konkrete Immobilie geprüft. Sie erklärt damit, dass sie das Vorhaben unter den genannten Bedingungen finanzieren möchte.
Trotzdem sollten Käufer die Bedingungen und Fristen genau prüfen. Eine Zusage ist noch nicht dasselbe wie ein unterschriebener Darlehensvertrag.
Darlehensvertrag
Der Darlehensvertrag hält die Finanzierung verbindlich schriftlich fest. Er enthält unter anderem Darlehenssumme, Zinssatz, Tilgung, Zinsbindung und weitere Vertragsbedingungen.
Zwischen Zusage und Vertragsunterzeichnung sollten Käufer nicht unnötig viel Zeit verstreichen lassen. Konditionen können nur für einen bestimmten Zeitraum reserviert sein.
Was kommt zuerst: Finanzierungszusage oder Notartermin?
Im Idealfall steht die Finanzierung, bevor der Kaufvertrag beim Notar unterschrieben wird. Käufer sollten den Kaufvertragsentwurf erst in Auftrag geben, wenn die Finanzierung für das konkrete Objekt weitgehend geklärt ist.
Der Grund: Sobald der Notar beauftragt wurde, können Kosten entstehen – auch wenn der Kauf später nicht zustande kommt. Eine saubere Reihenfolge sieht deshalb meistens so aus:
1. Immobilie auswählen und Unterlagen prüfen
2. Finanzierung für das konkrete Objekt klären
3. Finanzierungszusage abwarten
4. Kaufvertragsentwurf beim Notar beauftragen
5. Darlehensvertrag unterschreiben
6. Kaufvertrag beurkunden
In besonderen Fällen kann die Reihenfolge abweichen. Das sollte dann aber ausdrücklich mit der Bank und den beteiligten Fachleuten abgestimmt werden.
Wann zahlt die Bank den Immobilienkredit aus?
Nach der Beurkundung des Kaufvertrags fließt das Geld nicht automatisch sofort. Zunächst müssen die Voraussetzungen für die Kaufpreiszahlung und die Auszahlung des Darlehens erfüllt sein.
Dazu gehören unter anderem die Eintragung der Auflassungsvormerkung, die Klärung bestehender Belastungen und die Eintragung der Grundschuld. Die Bank zahlt das Darlehen in der Regel erst aus, wenn ihre Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt sind.
Unter normalen Bedingungen sollten Käufer deshalb ab der Beurkundung ungefähr sechs Wochen einplanen, bis das Geld tatsächlich an den Verkäufer oder einen anderen Zahlungsempfänger fließt. Je nach Grundbuchamt, Notar, Bank und Einzelfall kann es schneller gehen oder länger dauern.
Checkliste: So bereiten Sie die Baufinanzierung vor
Vor der Immobiliensuche
- finanziellen Rahmen und monatliche Rate berechnen
- Eigenkapital nachweisen können
- Bonitätsunterlagen sammeln
- bestehende Kredite und Verpflichtungen vollständig erfassen
- Renteninformationen bereitlegen
- erstes Gespräch mit einem Finanzierungsexperten führen
Nach der Besichtigung
- Exposé und Objektunterlagen anfordern
- Kaufpreis und Sanierungsbedarf realistisch einschätzen
- Grundbuchauszug, Flurkarte und Grundrisse prüfen
- Finanzierungsangebot für das konkrete Objekt einholen
- Finanzierungsbestätigung nicht mit einer endgültigen Zusage verwechseln
Nach der Antragstellung
- für Rückfragen erreichbar bleiben
- zusätzliche Unterlagen schnell nachreichen
- keine neuen Kredite oder Leasingverträge aufnehmen
- Änderungen bei Einkommen, Arbeitgeber oder Familiensituation melden
- Konditions- und Vertragsfristen beachten
Fazit
Der Ablauf einer Baufinanzierung beginnt nicht erst mit dem Kreditantrag. Wer persönliche Unterlagen, Eigenkapitalnachweise und Informationen zu bestehenden Verpflichtungen frühzeitig vorbereitet, kann schneller auf eine passende Immobilie reagieren.
Nach dem Immobilienfund kommt es vor allem auf vollständige Objektunterlagen und eine realistische Einschätzung des Kaufpreises an. Von der ersten Anfrage bis zur Finanzierungszusage können bei guter Vorbereitung etwa zwei Wochen vergehen. Häufiger sind rund vier Wochen realistisch.
Wichtig ist außerdem, zwischen Finanzierungsbestätigung, Finanzierungszusage und Darlehensvertrag zu unterscheiden. Erst wenn die Finanzierung für das konkrete Objekt geprüft und der Darlehensvertrag unterschrieben ist, ist der wichtigste Teil geschafft. Bis zur ersten Auszahlung sollten Käufer nach der Beurkundung zusätzlich ungefähr sechs Wochen einplanen.
Eine schnelle Baufinanzierung hängt damit weniger von einem einzelnen Schritt ab als von guter Vorbereitung, vollständigen Unterlagen und einer realistischen Zeitplanung.
Dieser Artikel basiert auf einem Interview mit Dominik Burchert von der BKS Finanzkonzept, geführt am 19.08.2026.
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Weitere InformationenFAQ: Häufige Fragen zum Ablauf einer Baufinanzierung
Wie lange dauert eine Baufinanzierung?
Bei vollständigen Unterlagen kann die Finanzierungszusage in gut vorbereiteten Fällen innerhalb von etwa zwei Wochen vorliegen. Häufiger sind rund vier Wochen realistisch. Die tatsächliche Dauer hängt unter anderem von der Bank, dem Objekt und der Vollständigkeit der Unterlagen ab.
Welche Unterlagen braucht die Bank für eine Baufinanzierung?
Typisch sind Gehaltsabrechnungen, Kontoauszüge, Eigenkapitalnachweise, Renteninformationen, die Selbstauskunft und Unterlagen zu bestehenden Krediten. Zusätzlich benötigt die Bank Informationen zur Immobilie, etwa den Grundbuchauszug, Grundrisse, die Wohnflächenberechnung und den Energieausweis.
Was ist der Unterschied zwischen Finanzierungsbestätigung und Finanzierungszusage?
Eine Finanzierungsbestätigung zeigt meist nur, dass eine Finanzierung bis zu einem bestimmten Betrag grundsätzlich möglich erscheint. Bei einer Finanzierungszusage hat die Bank in der Regel auch das konkrete Objekt geprüft und erklärt, dass sie dieses Vorhaben finanzieren möchte.
Was sollten Käufer während der Finanzierungsprüfung vermeiden?
Nehmen Sie möglichst keine neuen Kredite, Leasingverträge oder größeren Ratenkäufe auf. Solche Verpflichtungen können die Haushaltsrechnung verändern und der Bank bei einer erneuten Bonitätsprüfung auffallen. Außerdem sollten Sie für Rückfragen erreichbar bleiben.
Wann zahlt die Bank den Immobilienkredit aus?
Die Auszahlung erfolgt erst, wenn die Voraussetzungen aus dem Kaufvertrag und dem Darlehensvertrag erfüllt sind. Dazu gehören unter anderem die Eintragung der Grundschuld und die Mitteilung des Notars, dass der Kaufpreis fällig ist. Ab der Beurkundung sollten Käufer häufig ungefähr sechs Wochen bis zur ersten Auszahlung einplanen.


