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Immobilienmarkt: Entwicklungen der Preise, Trends und Herausforderungen

Was Immobilienkäufer in 2026 erwartet

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Käufer aufgepasst! Das verspricht der Immobilienmarkt 2026!
9:54

Immobilienkäufer stehen 2026 vor einer spannenden und herausfordernden Zeit. Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag, welche Preisentwicklungen, Trends und Besonderheiten der Immobilienmarkt 2026 mit sich bringt.

Immobilienmarkt 2026 im Schnelldurchlauf

  • In städtischen Gebieten und beliebten Gegenden bleiben die Preise hoch.
  • Ländliche Regionen, die nicht sehr gefragt oder gut angebunden sind, verzeichnen Preisrückgänge. 
  • Stadtflucht, Homeoffice und nachhaltiges Bauen und Wohnen sind zentrale Trends.
  • Höhere Zinsen und strengere Eigenkapitalanforderungen erfordern eine sorgfältige Finanzplanung und kreative Strategien für Käufer.

Preisentwicklungen auf dem Immobilienmarkt

Der deutsche Immobilienmarkt hat seit dem Hoch 2022 eine Korrekturphase erlebt. Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte hierzu mit:

Seit Ende 2024 verzeichnen die Immobilienpreise wieder positive Jahresveränderungsraten. Der GREIX‑Kaufpreisindex zeigt für das 2. Quartal 2025 moderate Zuwächse von rund 3 % gegenüber dem Vorjahr, während frühere Höchststände aus 2022 noch nicht erreicht sind.

Anfang 2026 lässt sich daher von einem weitgehend stabilisierten Markt mit moderaten Preissteigerungen sprechen.

Die Preisentwicklung verläuft regional sehr unterschiedlich

In vielen Großstädten haben sich die Preise weitgehend stabilisiert und steigen in gefragten Lagen wieder moderat. In ländlichen Regionen zeigt sich ein deutlich heterogeneres Bild: Während strukturschwächere Gegenden vergleichsweise günstige oder stagnierende Preise aufweisen, erreichen Immobilien in gut angebundenen Pendlerregionen oder touristisch attraktiven Landkreisen häufig ein hohes Preisniveau. „Land = günstig” stimmt also nicht immer.

Auch das Thema Wohnraumknappheit wird uns 2026 weiter beschäftigen – zunehmend auf dem Land. Dort steigt die Nachfrage zwar vielerorts, der Neubau wird dem aber nicht gerecht. 

Hohe Bau- und Nebenkosten sowie wachsende Anforderungen an die Energieeffizienz treiben die Preise weiter in die Höhe, sodass vor allem finanziell starke Käufer am Markt bestehen und Immobilien als langfristige Investition nutzen können.

Wer über tiefere finanzielle Mittel verfügt, ist klar im Vorteil. Für viele Käufer bedeutet das, dass der Immobilienmarkt zunehmend eine Frage des Portemonnaies wird.
Prof. Dr. Tobias Just

Flexibilität und Geduld bei der Suche nach der Traumimmobilie und eine passende Baufinanzierung lohnen sich aber nach wie vor.

Es gibt durchaus regionale Unterschiede, die Gelegenheiten bieten, Schnäppchen zu finden.
Prof. Dr. Tobias Just

Experteninterview zum Immobilienmarkt

Das Interview mit Immobilienexperten und Hochschulprofessor Prof. Dr. Tobias Just gibt einen sehr guten Aufschluss darüber, wie der Immobilienmarkt im vergangen Jahr aufgestellt war und was auch 2026 noch aktuell bleibt.

Diese Trends dominieren 2026 den Immobilienmarkt

In den vergangenen Jahren waren vor allem Digitalisierung, Urbanisierung und alternative Wohnkonzepte im Zentrum der Interessen in der Immobilienbranche. Natürlich haben diese Themen nach wie vor eine sehr hohe Relevanz. Noch mehr in den Fokus rücken laut Prof. Dr. Tobias Just aber die Themen Zuwanderung, Homeoffice und Nachhaltigkeit.

1. Zuwanderung: Stadtflucht in Richtung Land

Immer mehr Personen ziehen aufs Land und kaufen oder errichten dort ihr Eigenheim. Den Stress der Großstadt hinter sich zu lassen, mehr Ruhe zu genießen und der Natur näher zu sein, sind sicherlich gute Gründe dafür. Der Hauptgrund ist für viele jedoch ein anderer:

Immer mehr Menschen entdecken die Möglichkeit, für einen Bruchteil der Stadtpreise in ländliche Regionen zu ziehen und dort eine größere Wohnfläche zu erhalten.
Prof. Dr. Tobias Just

Anders gesagt: Viele können oder wollen sich das Leben in der Stadt einfach nicht mehr leisten – selbst, wenn sie es bevorzugen würden. In ländlichen Gebieten sind die Immobilienpreise deutlich günstiger als in städtischen Ballungszentren. Die Kombination aus niedrigeren Preisen und einem besseren Lebensstil macht das Landleben für Käufer also besonders attraktiv.

2. Homeoffice: Gekommen, um zu bleiben

Die Möglichkeit, vom Homeoffice aus zu arbeiten, hat den Wohn- und Arbeitsmarkt nachhaltig verändert. Seit der Corona-Pandemie ist Homeoffice immer weiter auf dem Vormarsch und heute schon fast Normalität.

Arbeitnehmer, die flexibel von zu Hause arbeiten können, entscheiden sich zunehmend für Immobilien außerhalb der Großstädte, in ruhigeren und günstigeren Gebieten – was wiederum den zuvor genannten Grund untermauert. 

Prof. Dr. Just ist sich sicher, dass uns die Homeoffice-Möglichkeit noch lange erhalten bleibt. Es gibt bereits die ersten „Rückholaktionen”, die Mitarbeiter regelmäßig in das Büro zurückholen sollen. Der Trend geht hier langsam in Richtung eines Mischmodells von festen Homeoffice- bzw. Bürotagen. 

3. Höhere Bereitschaft für Investments in Nachhaltigkeit

Die Themen Nachhaltigkeit und Klimawandel gewinnen auch im Immobilienbereich an Bedeutung. Immer mehr Menschen möchten energieeffizient und umweltfreundlich bauen und wohnen. Zudem gibt es eine steigende Zahl an staatlichen Förderungen in diesem Bereich. Personen und Unternehmen sind zunehmend dazu bereit, in nachhaltige Bauprojekte zu investieren.

Neubauten in suburbanen Gebieten setzen zunehmend auf umweltfreundliche Technologien, wie Solaranlagen zur Energieerzeugung, nachhaltige Wärmedämmung zur Reduzierung des Energieverbrauchs und ökologische Baumaterialien wie recyceltes Holz. Diese Maßnahmen senken nicht nur die Nebenkosten, sondern profitieren auch von staatlichen Förderprogrammen, was sie zu einer klugen und zukunftsorientierten Investition macht.

Stichwort Nachhaltigkeit: Die 15-Minuten-Stadt

Eine spannende Idee zum Thema Nachhaltigkeit, die mancherorts sogar schon umgesetzt wird, ist die 15-Minuten-Stadt. Sie wurde vom französischen Stadtplaner Carlos Moreno entwickelt und zielt darauf ab, städtische Räume so zu gestalten, dass alle wichtigen Dienstleistungen, Arbeit, Bildung, Einkauf und Freizeit innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind. Die Idee entstand als Antwort auf Herausforderungen wie Verkehrsüberlastung und Umweltprobleme. Sie soll die Lebensqualität in den Städten verbessern und dabei automatisch die Umwelt schonen. 

Skizze einer 15-Minuten-Stadt

Städte wie Paris und Barcelona setzen bereits auf dieses Konzept. Dort werden Supermärkte, Schulen und Parkanlagen zentral integriert und sind von jedem Punkt aus in wenigen Minuten erreichbar. So können Bewohner ihre täglichen Besorgungen bequem erledigen und haben mehr Freizeit. In bestimmten Stadtteilen wurden sogar ganze Straßen für den Durchgangsverkehr gesperrt, um den Raum für Fußgänger, Radfahrer und grüne Flächen zu schaffen. Ganz automatisch reduzieren diese Maßnahmen den Verkehr und die Abhängigkeit von Autos, was wiederum den CO₂-Ausstoß verringert. Flächendeckend konnte dieses Konzept zwar noch nicht umgesetzt werden, es gibt in den genannten Städten aber schon ganze Viertel, die danach konstruiert oder optimiert wurden.

Die großen Herausforderungen 2026 für Immobilienkäufer

2026 stehen Immobilienkäufer vor allem vor diesen beiden Herausforderungen:

  1. Besonders in begehrten Lagen müssen Käufer noch immer tief in die Tasche greifen, um die steigenden Preise zu decken.
  2. Viele Banken verlangen ein höheres Eigenkapital, um Kredite zu genehmigen. Die Anforderungen haben sich verschärft. Käufer müssen zukünftig oft zusätzliche finanzielle Mittel aufbringen.
Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit und die Schwankungen im Immobilienmarkt schaffen ein zögerliches Käuferverhalten.
Prof. Dr. Tobias Just

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  • Haben Sie noch weitere Nettoeinkommen? (z.B. durch weitere Personen im Haushalt)
 

Für wen ist das Angebot?

Zur Verifizierung Ihrer Telefonnummer erhalten Sie innerhalb der nächsten 5 Minuten eine SMS an die von Ihnen angegebene Telefonnummer. Diese SMS enthält einen Code, mit dem wir die Echtheit Ihrer Telefonnummer und Übereinstimmung mit der Person prüfen, die den Antrag gestellt hat. Die Verifizierung erfolgt durch Eingabe des Codes in ein entsprechendes Fenster bei der Weiterleitung nach dem Absenden.

Immobilienkäufer dürfen sich 2026 auf ein anspruchsvolles Terrain einstellen

Im Jahr 2026 bleibt das Marktumfeld durch das weiterhin hohe Preisniveau und gestiegene Wohnnebenkosten angespannt. Diese Trends werden von hohen Energiekosten, teuren Produktionsprozessen und dem Wunsch nach energieeffizientem Wohnen angetrieben. In Kombination mit steigenden Grundstückspreisen und notwendigen Sanierungen sorgt dies für höhere Kosten im Alltag und bei Immobilien. Potenzielle Käufer müssen zunehmend abwägen, wie sie in einem solchen Umfeld nachhaltig und finanzierbar investieren können.

Diese Entwicklungen erfordern ein wachsames Auge auf die Baufinanzierung: Eine stabile Planung ist unverzichtbar, da die Zinssätze wahrscheinlich volatil bleiben.

Eine kluge Baufinanzierung bei unsicheren Zinsen heißt: vorausschauend planen. Eine feste Zinsbindung schafft Stabilität, während ein hoher Eigenkapitalanteil die Kreditlast senkt. Rücklagen für Nebenkosten und flexible Tilgungsoptionen sorgen für Puffer. Staatliche Förderungen, etwa für energieeffizientes Bauen, bieten zusätzliches Sparpotenzial. So lässt sich das Eigenheim auch in stürmischen Zeiten solide finanzieren.

Ob Sie nun in der Stadt leben möchten, lieber aufs Land ziehen, gerne ins Büro fahren oder von zu Hause aus arbeiten: Lassen Sie sich am besten umfangreich beraten – dann steht Ihrem Traum vom Eigenheim auch 2026 nichts im Weg. 

Daniel Korth

Daniel Korth

Daniel Korth betreut als Online Marketing Manager die Online-Aktivitäten bei Starpool. Als Finanzblogger und -Podcaster beschäftigt er sich schon seit Jahren mit Themen wie Geldanlage, Immobilien und Humankapital. Dieses Wissen bringt Daniel nun auch bei WOHNEN UND FINANZIEREN mit ein.

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