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Haus von den Eltern kaufen

Hauskauf innerhalb der Familie

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Haus von Eltern kaufen: Das ist zu beachten
11:35

Sie denken darüber nach, das Haus Ihrer Eltern zu kaufen? Der Kauf des Elternhauses kann der schnellste Weg ins Eigenheim sein. Er kann aber auch teuer werden, wenn Preis, Wohnrecht oder Finanzierung nicht sauber zusammenpassen.

Wir erklären, worauf es beim Hauskauf innerhalb der Familie ankommt, welche Vorteile Sie beim Kauf des Elternhauses erwarten dürfen und wie auch Ihre Eltern von diesem innerfamiliären Handel profitieren.

Haus von Eltern kaufen im Schnelldurchlauf

  • Wer das Elternhaus kauft, kann sich die Grunderwerbsteuer sparen und zahlt gewöhnlicherweise weniger als auf dem freien Immobilienmarkt.
  • Ein realistischer Kaufpreis ist wichtig, weil ein zu niedriger Preis als Schenkung gelten und zu Steuerforderungen oder Erbstreitigkeiten (z. B. mit Geschwistern) führen kann.
  • Auch wenn das Haus innerhalb der Familie verkauft wird, erwarten Banken für eine Finanzierung einen marktgerechten Preis.
  • Eine Schenkung kann steuerliche Vorteile haben, während eine Erbschaft für klare Verhältnisse im Nachlass sorgt.
  • Klären Sie im Vorfeld, ob die Eltern im Haus bleiben, ins Pflegeheim ziehen oder den Kaufpreis als Rente erhalten.

Vorteile beim Kauf des Elternhauses

Beim Hauskauf im engsten Kreis, wie z. B. von den Eltern ans eigene Kind gelten im Grunde fast dieselben Regelungen wie bei einem Immobilienerwerb von einem Fremden. Aber: Sie sparen Steuern und kaufen wahrscheinlich günstiger. Zwar fallen Kosten für den Eintrag ins Grundbuch und den Notar an, dennoch entfällt beim Hauskauf von den Eltern die Grunderwerbsteuer. Diese kann je nach Bundesland immerhin zwischen 3,5 und 6,5 % des Kaufpreises ausmachen. Wie hoch der Prozentsatz bei Ihnen ausfällt, ist im jeweiligen Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzt Ihres Bundeslandes festgelegt. Wird beispielsweise ein Haus mit einem Marktwert von 400.000 € an das Kind für 300.000 € verkauft, in einem Bundesland mit 5 % Grunderwerbsteuer, würde die Steuerersparnis 15.000 € betragen.

Innerhalb der Familie habe ich keine Grunderwerbsteuer, wenn ich jetzt von Vater, Mutter an Kinder verkaufe oder an Enkelkinder. Aber das bedeutet nicht, dass ich einfach einen Fantasiepreis ansetzen kann – das Finanzamt schaut da genau hin.
Helge Schubert – Rechtsanwalt, Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht (Kanzlei Rose & Partner)

Und wenn wir schon über den Kaufpreis sprechen: Dieser liegt beim Erwerb im engsten Kreis in der Regel unter Wert, da die Immobilie sicherlich ohne große Profitgedanken veräußert wird. Doch Vorsicht: Ist der Kaufpreis zu niedrig angesetzt, könnte das Finanzamt eine teilweise Schenkung unterstellen, was wiederum zu Schenkungssteuer führen kann. Wie Rechtsanwalt Helge Schubert betont: „Ein Kaufvertrag wird den Steuerbehörden immer durch den Notar gemeldet. Wenn ein auffallend niedriger Kaufpreis vereinbart wurde, kann das Finanzamt eine zusätzliche Wertermittlung fordern.“

Auch steuerlich ergeben sich Vorteile. Bleiben die Eltern z. B. durch die Vereinbarung eines lebenslangen Wohnrechts nach dem Verkauf im Haus, dann können Renovierungsmaßnahmen und Sanierungen als Werbemaßnahmen geltend gemacht werden. Lassen Sie sich hierzu aber unbedingt steuerrechtlich beraten, um die für Ihre Situation optimalen Entscheidungen zu treffen.

Förderung für die Sanierung des Elternhauses

Wer das Elternhaus energetisch saniert, kann von den Förderprogrammen profitieren, z. B. vom „Klimafreundlicher Neubau und Sanierung“-Programm der KfW. Das kann beim Kauf des Elternhauses zusätzliche Ersparnisse bringen, wenn ohnehin Renovierungen geplant sind.

Unser Experteninterview zum Hausverkauf innerhalb der Familie

Wir sprechen mit dem Rechtsanwalt und Steuerberater Helge Schubert von der Kanzlei Rose & Partner ausführlich über den Verkauf innerhalb der Familie. Er gibt praktische Tipps, wie sich Streitigkeiten in der Familie vermeiden lassen, und erklärt, wie emotionale Bindungen rechtlich festgehalten werden können.

Elternhaus kaufen: Muss ich meine Geschwister auszahlen?

Kurz gesagt: Nein. Wenn die Eltern ihr Haus verkaufen möchten, sind sie rechtlich dabei an niemanden gebunden. Sie dürfen verkaufen, an wen sie wollen. Eine genaue Berechnung gibt es hier nicht.

Allerdings kann es zu Problemen kommen, wenn das Haus deutlich unter Wert verkauft wird. Das Finanzamt könnte in diesem Fall eine (gemischte) Schenkung unterstellen – und dann könnten Geschwister, die später erben, Pflichtteilsergänzungsansprüche geltend machen. Das heißt, dass sie noch innerhalb von zehn Jahren nach der Schenkung einen zusätzlichen Anteil am Nachlass verlangen könnten. Um Streit zu vermeiden, ist es ratsam, eine transparente Regelung im Familienkreis zu treffen.

Bei Immobilienkauf unter 50 % Marktwert entsteht Schenkungsverdacht von Finanzamt und Geschwistern

Kann ich das Haus meiner Eltern über eine Baufinanzierung kaufen?

Ja, das können Sie! Ein „Angehörigenkauf" ist grundsätzlich über eine Baufinanzierung möglich, allerdings sehen Banken diese Art von Kauf oft kritischer als einen "regulären Immobilienkauf". Vor allem, wenn der Kaufpreis unter Marktwert liegt, verlangen Banken in vielen Fällen ein zusätzliches Wertgutachten. Denn: Wie üblich ermittelt die Bank für die Finanzierung den Beleihungswert. Dieser wird am Verkehrswert und nicht am tatsächlichen Kaufpreis bewertet.

Üblicherweise finanzieren Kreditgeber zwischen 70 und 90 % des Beleihungswerts. Wird das Haus also unter Marktwert gekauft, kann es sein, dass die Finanzierungslücke durch Eigenkapital geschlossen werden muss.

Wenn Sie also das Haus Ihrer Eltern über eine Baufinanzierung kaufen möchten, sprechen Sie frühzeitig offen mit Ihrem Baufinanzierungsberater und lassen Sie einen realistischen Wert der Immobilie ermitteln.

Hauskauf innerhalb der Familie: Wie gehe ich am besten vor?

Es gibt einige Dinge, die vor dem Hauskauf bedacht werden müssen. Wir haben Ihnen die wichtigsten Punkte aufgelistet:

Wert des Elternhauses ermitteln

Zwar ist eine Immobilienbewertung durch einen Gutachter nicht verpflichtend, aber durchaus ratsam, damit Sie einen reellen Kaufpreis für das Haus der Eltern vorliegen haben. Laut dem Statistischen Bundesamt lagen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser im ersten Quartal 2025 zwischen 2,5 % und 3,4 % höher als im Vorjahr. Für den innerfamiliären Immobilienkauf bedeutet das: Banken schauen aktuell wieder genauer auf den realen Verkehrswert, weshalb eine Bewertung für die Finanzierung besonders wichtig ist.

Dies ist nicht kostenfrei (es sei denn, Sie entscheiden sich für eine kurze Online-Bewertung).

  • Innerhalb der Familie reicht meist ein Kurzgutachten, welches um die 500 € kostet.
  • Für vollumfänglichere Bewertungen können aber auch bis zu 2.500 € anfallen.

Natürlich möchten Eltern das Haus an die Kinder möglichst unter Wert verkaufen. Dennoch darf die Transaktion vor dem Finanzamt nicht wie eine getarnte Schenkung oder ein Scheingeschäft wirken. Ein gesamtes Haus im Wert von 500.000 € für 20.000 € zu verkaufen, ist somit keine gute Idee.

Es gibt Fälle, in denen Menschen nachträglich Schenkungssteuer zahlen mussten, weil der Kaufpreis zu niedrig angesetzt wurde. Eine professionelle Bewertung verhindert solche Probleme.
Helge Schubert – Rechtsanwalt, Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht (Kanzlei Rose & Partner)

Gefahr des zu niedrigen Kaufpreises beim Angehörigenkauf

Haus der Eltern mit laufender Finanzierung übernehmen

Eine Vorfälligkeitsentschädigung dient der Bank als Ersatz, wenn die Eltern eine Baufinanzierung aufgenommen haben, aber den Kredit beim Hauskauf vorzeitig kündigen. Der Bank entgehen bei diesem Vorgehen Zinseinnahmen, daher fordert sie eine Vorfälligkeitsentschädigung als Kompensation.

Haben die Eltern das Darlehen für die Baufinanzierung bereits abbezahlt, entfällt die Vorfälligkeitsentschädigung natürlich.

Durch Schenkung oder Erbschaft das Elternhaus übernehmen

Es macht einen erheblichen Unterschied, ob man das Haus der Eltern kaufen möchte oder dieses geschenkt oder vererbt bekommt. Sehen wir uns die jeweiligen Unterschiede genauer an:

Immobilienschenkung innerhalb der Familie

Vererben können nur die Toten. Wenn das Haus zu Lebzeiten der Eltern als Nachlass an die Kinder übergehen soll, handelt es sich um eine Schenkung. Auch hier sind Kosten für den Grundbucheintrag und Notarkosten fällig – weitere Kosten fallen aber nicht an, wenn Sie sich an die Schenkungsfreibeträge halten.

Freibeträge für eine Schenkung

Beschenkte

Freibetrag

Ehegatten und eingetragene Lebenspartner

500.000 €

Kinder und Stiefkinder (sofern die Eltern miteinander verheiratet sind)

400.000 €

Enkel

200.000 €

In allen gelisteten Verwandtschaftsgraden gilt die Schenkungssteuerklasse I. Der zu zahlende Steuersatz richtet sich dann nach dem Restbetrag (Immobilienpreis minus Freibetrag):

  • 7 % Schenkungssteuer bis zu einem Restbetrag von 75.000 €
  • 11 % Schenkungssteuer bis zu einem Restbetrag von 300.000 €
  • 15 % Schenkungssteuer bis zu einem Restbetrag von 600.000 €
  • 19 % Schenkungssteuer bis zu einem Restbetrag von 6.000.000 €

Zwei Aspekte gibt es noch zu beachten:

  1. Im Gegensatz zur Erbschaftssteuer können die genannten Freibeträge alle zehn Jahre genutzt werden. Liegt der Wert der Immobilie also über dem Freibetrag, kann eine gestückelte Schenkung vollzogen werden.
  2. Wird die Immobilie an nur ein Kind verschenkt, obwohl mehrere Kinder vorhanden sind, können die nicht-bedachten Kinder die Schenkung innerhalb von zehn Jahren anfechten. Haben Eltern diesbezüglich ernste Bedenken, schafft ein Hausverkauf an das einzelne Kind mehr Rechtssicherheit.

Immobilie im Testament: Haus von Eltern erben

Nichts ist schlimmer als ein ungeregelter Todesfall, weil das führt dann in der Regel oder gerne zu Streit in der Familie. Und Streit in der Familie vernichtet Familienvermögen noch viel effektiver als die Steuer.
Helge Schubert – Rechtsanwalt, Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht (Kanzlei Rose & Partner)

Eine ganz klassische Nachlassregelung ist sicherlich, dass Eltern das Haus vererben. Hierbei legen Immobilienbesitzer normalerweise per Testament fest, was nach ihrem Ableben mit ihrem Eigentum geschieht. Der größte Unterschied zum Hausverkauf und zur Schenkung ist also, dass die Regelung erst nach dem Tod in Kraft tritt. Für die Erstellung eines Testaments ist übrigens kein Notar notwendig. Hierfür müssen somit keine zusätzlichen Kosten bedacht werden.

Was machen die Eltern nach dem Hausverkauf?

Bevor Sie das Haus Ihrer Eltern kaufen, machen Sie sich am besten gemeinsam mit Mutter und Vater Gedanken über deren Unterbringung nach dem Verkauf. Es lohnt sich auch an dieser Stelle einen Steuerberater zu Rate zu ziehen, der unabhängig auf die Fakten und Zahlen blickt. Drei übliche Vorgehen sind:

  • Wohnrecht vereinbaren: Möchten die Eltern nach dem Verkauf im Haus wohnen bleiben, können sie ein lebenslanges Wohnrecht oder Nießbrauchrecht vereinbaren. Ein lebenslanges Wohnrecht zu vereinbaren, senkt auch den Wert des zu verkaufenden Hauses, wodurch ein niedrigerer Kaufpreis vor dem Finanzamt nicht verdächtig wirkt. Allerdings sollte ein lebenslanges Wohnrecht laut Rechtsanwalt Helge Schubert unbedingt notariell gesichert werden. Andernfalls könnte das Finanzamt argumentieren, dass die Eltern dem Kind eine geldwerte Leistung zur Verfügung stellen – was u. U. zu einer steuerpflichtigen Schenkung führen kann.
  • Pflegeheim finanzieren: Wenn die Eltern nach dem Verkauf in ein Pflege- oder Altenheim ziehen möchten, dann kann der Verkaufserlös verwendet werden, um dies zu finanzieren.
  • Rentenkauf: Die Eltern können sich den Kaufpreis von den Kindern in Form einer monatlichen Rente auszahlen lassen – für einen bestimmten Zeitraum oder auf Lebenszeit. Besonders, wenn sie zur Miete in eine altersgerechte Wohnung ziehen möchten, lohnt sich der Rentenkauf. Das Kind kann wiederum ins Elternhaus ziehen, ohne den Kaufpreis über einen Kredit finanzieren zu müssen.

Wir raten Ihnen: Stellen Sie alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen möglichst sachlich gegenüber.

Haus innerhalb der Familie weitergeben: Wie Sie den richtigen Weg für sich finden

Der Kauf des Elternhauses ist nicht nur eine emotionale Entscheidung, sondern kann auch finanziell lohnend sein. Ob Kauf, Schenkung oder Erbschaft – jede Option hat ihre spezifischen Vorteile und steuerlichen Konsequenzen. Der Immobilienkauf ermöglicht es, Steuern zu sparen und langfristig das Familienvermögen zu sichern. Entscheidend ist, die individuelle Lebenssituation und familiäre Dynamik zu berücksichtigen.

Ich kann das nicht oft genug betonen: Wirklich egal, wie hoch das Vertrauen ist – sorgen Sie dafür, dass das in rechtlich geordneten Bahnen läuft und dass Sie abgesichert sind.
Helge Schubert – Rechtsanwalt, Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht (Kanzlei Rose & Partner)

Um unnötige Risiken und finanzielle Nachteile zu vermeiden, lohnt es sich, Expertenrat einzuholen. So bleibt das Elternhaus nicht nur ein Ort der Erinnerungen, sondern auch eine kluge Investition in die Zukunft.

Häufige Fragen zum Hauskauf von den Eltern

Sie haben Fragen? Damit sind Sie nicht allein. Hier die Antworten auf die häufigsten Fragen, wenn Eltern das Haus an ihre Kinder verkaufen.

Was ist besser, Haus an Kind verschenken oder verkaufen?

Eine Schenkung passt häufig, wenn Vermögen frühzeitig übertragen werden soll und die Familie sich über die Verteilung einig ist. Ein Verkauf ist oft die passendere Lösung, wenn die Eltern Geld für Altersvorsorge, Pflege oder einen Umzug benötigen – oder wenn mehrere Kinder beteiligt sind und man die Gegenleistung sauber dokumentieren möchte. (In der Praxis ist eine Kombination sehr verbreitet.)

Schenkung ist sinnvoll, wenn…

Verkauf ist sinnvoll, wenn …

die Eltern das Geld nicht brauchen und Vermögen übertragen wollen

die Eltern Geld für Rente, Pflege oder Umzug benötigen

die Familie über die Verteilung einig ist

mehrere Kinder vorhanden sind und die klare Gegenleistung Streit reduziert

der Fokus auf Vermögensübertragung liegt und laufende Zahlungen vermieden werden sollen

man Zahlungsmodelle nutzen will (Einmalzahlung, Raten, Rentenkauf), um Eltern finanziell abzusichern

Kann ich das Haus meiner Eltern unter Wert kaufen?

Ja, ein Haus unter Wert zu kaufen, ist möglich und kommt häufig vor. Eine gesetzliche Regelung gibt es nicht. Die Differenz zwischen Verkehrswert und Kaufpreis wird in vielen Fällen als gemischte Schenkung betrachtet – also als Kauf plus „Geschenkanteil“. Das kann im Erbfall zu Diskussionen führen, etwa wenn sich Geschwister benachteiligt fühlen.

Für die Finanzierung gilt außerdem: Banken schauen weniger auf den Kaufpreis als auf den Beleihungswert, der sich am Verkehrswert orientiert. Liegt der Kaufpreis deutlich darunter, verlangen Kreditgeber oft ein Gutachten und es kann sein, dass Sie mehr Eigenkapital einbringen müssen.

Unser Tipp: Legen Sie den Preis nachvollziehbar fest, sodass er sich am Verkehrswert orientiert und mindestens 60 % dessen ausmacht. So verhindern Sie, dass doch noch eine Schenkungssteuer erhoben wird. Halten Sie außerdem die Gründe schriftlich fest (Kurzgutachten, Renovierungsstau, vereinbartes Wohnrecht/Nießbrauch). Das sorgt für Ruhe bei Bank, Finanzamt und Familie.

Kann ich das Haus meiner Eltern für einen Euro kaufen?

Rein formal ist ein Kaufvertrag mit einem Euro möglich. Praktisch und aus juristischer Sicht wird dies jedoch als Schenkung behandelt. Denn steuerlich zählt nicht der Symbolpreis, sondern der Verkehrswert: Verkehrswert minus 1 € = geschenkter Anteil (gemischte Schenkung).

Banken machen bei einer Finanzierung meist nicht mit und in Familien mit Geschwistern erhöht es das Streitpotenzial im Erbfall. Wenn Sie es sauber lösen wollen, wählen Sie entweder eine klar gestaltete Schenkung oder einen plausiblen Kaufpreis.

Dustin Witt

Dustin Witt

Dustin Witt betreut gemeinsam mit seinen Kolleg*innen im Produktmanagement die Kreditinstitute, mit denen Starpool zusammenarbeitet. Er ist erst seit 2022 für Starpool tätig, hat aber seit 2014 sein Finanzierungswissen im Hypoport-Konzern aufgebaut. Im Produktmanagement ist Dustin für die regional nördlichen Banken verantwortlich und der Spezialist für die Bausparkassen sowie deren Produkte.

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